NEWS VON CURACAO!
Into the blue mit CURASUB ab Juli 2010:
Curacao erhält im Juli eine weitere Attraktion - das CURASUB. Wie die letzte, lateinische Silbe verrät, wird ab Juli abgetaucht. Das kanadische Tauchboot für bis zu 4 Passagiere, welches nahe des Sea Aquariums stationiert sein wird, lässt Wagemutige und Wissenschaftler aus aller Welt in bis zu 300 m Tiefe vordringen. Bevor auch Sie abtauchen können, wird noch etwas Zeit vergehen: Allerlei Dinge wie etwa die treibenden Ankertaue eines vor Mambo Beach liegenden großen Schiffes in 100 m Tiefe müssen zunächst eingesammelt werden, bevor Expeditionen beginnen. Und noch einen zweiten, kleinen Haken hat die Sache mit dem CURASUB:
Eine einstündige Tour mit dem U-Boot kostet stolze 650 U. S. Dollar - pro Person wohlgemerkt...
Lernen Sie den berühmtesten Kaugummi-Verkäufer von Curacao kennen:
Tagein tagaus sieht man ihn an der belebten Brievengat-Kreuzung von Willemstad unermüdlich herumlaufen; von morgens bis abends, in der prallen Sonne, auf dem heißen Asphalt: Rolando Adriana - ein sympathischer, hoch gewachsener, junger Mann mit tiefschwarzer Haut, einem strahlenden Lächeln mit blitzweißen Zähnen, die Haare durch Rastazöpfe gebändigt. Wann immer die Ampel auf Rot schaltet, beginnt der Countdown: Schnellen Schrittes klappert er Rotphase für Rotphase die Autoschlangen ab und versucht in der kurz bemessenen Zeit seine Ware an die Fahrer zu bringen. Und an die zahlreichen Stammkunden. Denn Rolando gehört zur Brievengat-Kreuzung wie die Emma-Bridge zu Willemstad. Sein Verdienst ist kläglich: Gerade mal ein Florin zahlt man für die beiden Päckchen Kaugummi, die er feil bietet. Und so läuft er Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Immer freundlich, immer gut gelaunt! Selbst Zeit für einen kleinen Plausch ist dann und wann für ihn drin wie wir im letzten Jahr erfahren durften:
Als er uns fragt, wie es uns ginge, entgegne ich, dass ich gerade Sophie von dem erfolgreich bestandenen Theorie-Examen für den Führerschein abgeholt habe - ein Strahlen geht über sein Gesicht, als handele es sich um seine eigene Schwester, die die Prüfung bestanden hat. Sofort greift er in seine Kaugummi-Box und reicht zwei weitere Päckchen Kaugummi als Geschenk durch`s Fenster an Sophie: "Congratulations, man!" freut er sich mit uns. Wir sind nicht die Einzigen, die von Rolandos Warmherzigkeit begeistert sind: Kürzlich wurde dem charismatischen, jungen Mann eine Auszeichnung vom Ministerium überreicht:Rolando wurde für sein vorbildliches Wirken als "Hoben maskulino di aña 2010" ausgezeichnet - als Junger Mann des Jahres 2010!
Einsiedler-Dasein
bei Martinair ab 4. Juni 2010 möglich:
Eine schmackhafte Idee ganz anderer Art
hatten die Marketingmanager von Martinair: Wer träumt nicht von dem Glück auf
seinem Flug KEINEN Nachbarn neben sich zu haben, sondern es sich so richtig
gemütlich machen zu können? Diesem Glück kann man als Martinair-Reisender nun
etwas nachhelfen. Martinair bietet ab dem 4. Juni seinen Kunden an, vier Stunden
vor Abflug für 50 Euro einen Platz mit verwaistem Nachbarsitz zu buchen. Ein
klein wenig Glück gehört weiterhin ins Spiel, denn natürlich gibt es diesen
freien Nachbarplatz nur solange es noch freie Sitzplätze gibt. Eine verlockende
Option, die wir gern unseren Gästen verraten!
Werden wir uns vom grünen Kolibri verabschieden müssen?
Noch rätseln nicht nur wir, welche Währung nach dem 10.10.10 auf Curacao benutzt werden wird. Zur Erinnerung: Curacao gehörte zusammen mit St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba zu den Niederländischen Antillen. Ab dem 10.10.10 löst sich dieser Verband auf. Auf Bonaire, St. Eustatius und Saba wird dann der amerikanische Dollar als Währung eingeführt, doch was wird mit Curacao? Drei Möglichkeiten bestehen:
a) Die bisherige Währung bleibt uns einfach mit seinem schillernd-schönen, grünen Kolibri auf dem 10 Niederländischen Antillen Gulden (Florin)-Schein erhalten.
b) Der U. S. Dollar wird eingeführt (vom gesamten kreativ-künstlerisch-ästhetischen Aspekt eindeutig kein Gewinn!)
c) SPANNEND: eine neue Währung für Curacao
Und was sagen die Politiker? Norman Serphos, Wortführer des Ministerrats, holt uns schnell aus unseren Träumen von neuen, bunten Scheinen: "Wir behalten erstmal den Gulden... Außerdem kostet es ausgesprochen viel Geld und Zeit um eine neue Valuta zu drucken..."
So wurde uns versprochen, dass die hübschen Vögel des Antillen-Guldens, der Kolibri, der Flamingo (25er) und der Zuckerdieb (100er) wohl noch mindestens eine Jahr lang weiter von Hand zu Hand flattern dürfen.
Intelligenter
Stromlieferant Aqualectra:
Natürlich
ist es herrlich, dass wir uns hier beinahe täglich den wunderbaren Passatwind
um die Nase wehen lassen können. Wahrscheinlich verdanken wir es ihm, dass wir
ganzjährig das Inselklima als so angenehm empfinden. Dass diese beständige
Brise auch noch einen weiteren Nutzen besitzt, weiß der ansässige
Energieversorger auch seit längerem und betreibt zwei Windparks auf Curacao.
Nun werden die beiden bestehenden Windparks modernisiert, so dass bereits ab
2011 anstelle von 9 Megawatt stolze 30 Megawatt erzeugt werden, womit immerhin
beinahe ein Drittel des Energiebedarfs der Insel durch Windenergie erzeugt
wird. Bei facebook würde man jetzt wohl den Button "Mir gefällt das!"
anklicken!
Mangroven - Retter
der Nation
Rund um das Spanische Wasser sieht man immer wieder
Abschnitte, die von strauchartigen
Pflanzen mit eigenwilligen Stelzwurzeln besiedelt sind: Mangroven.
Ihre Attraktivität ist durch ihre vielen, recht bizarren
Zusatzwurzeln, nicht gerade hitverdächtig: Keine zauberhafte Blütenpracht,
sondern nur ein schlichtes, grünes Blätterkleid, in dem sich die Mangrove präsentiert.
Doch die nackten Stelzbeinchen müssen sein: Von den senkrecht aus dem Boden
wachsenden Wurzeln hängt das Überleben der Mangroven ab – nur dank ihrer stakseligen
Wurzeln kann die Pflanze so aus der Luft den für sie lebenswichtigen
Sauerstoff aufnehmen; sie leistet
damit ganz nebenbei einen bedeutenden Dienst am Land: Küstenschutz. Durch die
Mengen an Atemwurzeln wird die Ablagerung von Sand und Schlick begünstigt, so
dass die Mangroven den Küstenstreifen vor Erosion schützen.
Nota bene: Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Gewähr/Haftung übernommen.